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Die Geschichte der Wiehagenschule

„Das Tun interessiert, das Getane nicht. Sicher, spannender ist das, was da kommt. Das Neue ist immer aufregend. Aber in Augenblicken wie diesen ist es wichtig, das Getane zu betrachten und zu prüfen. Wenn wir damit zufrieden sind, dann können wir sagen: Weiter so!“ (Johann Wolfgang Goethe)

Mit dem Zeitraffer durch die Schulgeschichte:

Die Geschichte der Wiehagenschule zeigt das Bildungswesen der Neustadt seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie verlief keineswegs linear, wie die Lücken in den noch vorhandenen Chroniken, von denen die älteste bis in das Jahr 1890 zurückreicht, bezeugen.

1882
wurde die erste nachweisbare Schule, die katholische Josephschule, eingeweiht. Sie stand östlich der später erbauten evangelischen Auferstehungskirche.

1875
wurde die ev. Friedrichschule an der Ottilienstraße eingeweiht.

1881
wurde das erste Gebäude der kath. Elisabethschule an der Stolzestraße errichtet.

1892
folgte das hintere Schulgebäude.

1887
wurde die ev. Viktoriaschule an der Schwarzbachstraße erbaut. Diese wurde später in „Bachschule“ umbenannt und wurde eine freie Schule.

1902
wurde das Gebäude Josefstraße 26 errichtet.

1903
wurde die Friedrichschule in Dörpfeldschule umbenannt.

1908
wurde das Gebäude Josefstraße 28 erbaut und als kath. Augustinusschule geführt. Von da an bis 1933 diente es als „Judenschule“.

1927
wurden auf Betreiben des damaligen Rektors der Augustinusschule, Josef Pentrop und der Kirchen, die ihre Schulen in der Nähe der Kirchtürme haben wollten, die Schulgebäude getauscht: die ev. Friedrichschule/Dörpfeldschule an der Ottilienstraße und die ev. Bachschule wurden zur Wiehagenschule vereint und in die Josefstraße 26/28 verlegt bzw. in der Bachstraße belassen. Die kath. Augustinusschule und die kath. Elisabethschule wurden zur Neustadtschule I an der Stolzestraße und an der Ottilienstraße vereinigt. Die Bachschule wurde Haushaltungsschule.

1934
wurden die Systeme zugunsten einer Einheitsschule aufgelöst.

1943
war kein Schulleben in der Neustadt feststellbar.

1944
wurde die Josephsschule von Bomben getroffen und später abgerissen.

1945
wurde in der Wiehagenschule wieder unterrichtet.

1947
wurden die Gebäude der Elisabethschule für die Gemeinschaftsschule, ab 1950 für die Pestalozzischule benötigt.

1950
wurde das Gebäude Josefstraße 26 Gemeinschaftsschule.

1962
wurde die Bachschule als Außenstelle der Frauenfachschule stillgelegt.

1967
wurde es zunächst stillgelegt, später als Grundschule für Portugiesen, Spanier, Italiener, Griechen und Türken wieder benutzt.

1968
musste sie dem Bau eines Alten- und Italienerzentrums der Liebfrauengemeinde weichen. 

Das Schulsystem wurde neu geordnet. Die Wiehagenschule wurde Gemeinschaftsgrundschule an der Josefstraße.

1977
wurde das Gebäude denkmalgerecht renoviert.

1978
folgte die Renovierung des Gebäudes Josefstraße 26.

1991
erhielt die Schule ein Kleinspielfeld auf dem Gelände hinter dem Schulhof.

1998
wurde die Gemeinschaftsgrundschule an der Josefstraße wieder zur Wiehagenschule.

1999
stiftete der Förderverein der Schule das Atrium, Unterrichts- und Spielstätte auf dem Schulhof.

2006
erhielt die Wiehagenschule einen zweistöckigen Anbau, in dem die „Offene Ganztagsschule“ untergebracht ist.

2008
wurde die Wiehagenschule 100 Jahre alt.

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